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hier schreibt ein einfacher Berliner Basketball-Fan

Alba2 – Wie war der Monat? (Oktober 2010)

Zum Glück war das erste Spiel der Saison schon im September, so muss die deutliche Klatsche in Schwelm hier keine Rolle spielen. 😉 Mit einer Bilanz von 2 Siegen und 3 Niederlagen war es vielleicht kein sprichwörtlicher goldener Oktober, aber die Leistung war, besonders je länger der Monat dauerte, durchaus schon goldig glänzend.

Der Sieg gegen Wolfenbüttel war jetzt nicht gerade ein Leckerbissen, aber der Dank der Defense in der zweiten Halbzeit durchaus verdient. In Hamburg wäre auch der zweite Sieg sehr gut möglich gewesen, allerdings wollte „Alba1“ lieber Andreas Seiferth beim Training haben. So hatte Alba unter dem Korb halt doch verdammt wenig. Das wenige reichte zu einem überraschend knappen Spiel, aber es bleibt der Beigeschmack, dass es mit „Ändi“ wohl ein Sieg gewesen wäre hätte werden können. Beim ersten Derby gegen Stahnsdorf konnte Alba sich erstaunlich gut gegen den selbsternannten Aufstiegskandidaten schlagen. Die Niederlage war nicht unverdient, aber einen Klassenunterschied konnte man nicht erkennen. Gegen Vechta gab es dann das Highlight des Monats. Die Dreier fielen und die Defense stand sehr gut. Nur gegen die Presse von Vechta am Ende, wurde es nochmal etwas unschöner. Trotzdem ein glanzvoller Sieg. Zum Schluß ging es nach Leipzig. Die ersten 15 Minuten waren schon etwas besonderes. Man sieht eher selten ein 45-15 und man will es nicht gegen sein eigenes Team sehen. Die nächsten 15 Minuten holte Alba allerdings auch die 30 Punkte Rückstand wieder fast komplett auf. Die letzten 10 Minuten verlor Alba das Spiel dann auf Grund einiger unschönen Turnover.

Alles in allem ein ordentliches Ergebnis im Oktober, mit einer noch besseren Leistung. Und vor allem entwickelt sich das Team von Spiel zu Spiel. Das gibt Hoffnung im Abstiegskampf.

Spielerbewertung in Noten
Malte Ziegenhagen:
Der Dreierschütze des Monats! Nur in Wedel klappte es leider nicht so perfekt. Ansonsten hatte er ein verdammt heißes Händchen. Defensiv bleibt vor vor allem das Spiel gegen Kareem Grant (Wolfenbüttel) im letzten Viertel in Erinnerung. Note: 2

Joey Ney:
Sein Wurf von außen passt und mit den Rebounds klappte es auch ganz gut. Defensiv war das von ihm solide. Ich würde trotzdem sagen, dass er noch nicht zu 100% in der Liga angekommen ist. Genau beschreiben kann ich das nicht, aber irgendwas stört mich da noch. Aber er ist ein „fast 93er“ in der 3.Liga. Note: 2-

Konstantin Klein:
Für mich so was wie der heimliche Leader auf dem Feld. Durch seine Defense gab er dem Team häufiger mal richtig Energie. Offensiv machte er kaum dumme Fehler und leitete das Spiel sehr gut. Selbst entscheidende Freiwürfe traf er. Nur sein Wurf war nicht ganz so überragend. Leider verletzte er sich vor dem Spiel in Leipzig. Mittlerweile mag ich ihn einfach, vielleicht wäre die Note sonst etwas schlechter. 😉 Note: 2+

Joshiko Saibou:
Der Anfang war grausam und zum Ende hin wurde es besser. Eigentlich hätte man vor der Saison gedacht, dass er einer der Spieler ist, der das Team tragen muss, wenn man Chancen in der Liga haben will. Aber teilweise sah es so aus, als ob das Team ihn mit durchschleppt. Seine Leistung waren sehr bescheiden und dann wirkte sein Verhältnis zu Alan schon etwas „angespannt“. In den letzten beiden Spielen wurde es dann besser, aber wirklich überzeugend war es noch nicht. Da ist noch viel Luft nach oben. Note: 4-

Sebastian Fülle:
Am Anfang auch erst mal mit Anpassungsproblemen und vielleicht auch mit Verletzungen. Gegen Vechta ist er mir das erste Mal richtig positiv aufgefallen und gegen Leipzig war er ein Hauptgrund für das Comeback. Er konnte dort den grandios spielenden Ami auf der 1 „abkühlen“ und hatte ihn in Halbzeit 2 sogar komplett unter der Kontrolle.  Wenn ich Ney als 92er eine 2- gebe, dann gebe ich Fülle… Note:3+

Tobias Grauel:
Gegen Stahnsdorf ein „laufender Turnover“ und gegen Wedel hat er das unsportliche Foul Sekunden vor Schluss verursacht. Beim Rest solide. Häufiger mal Probleme beim Korbleger. Im wieder tankt er sich gut durch, aber der Abschluss stimmt dann nicht so häufig. Seine Leistung war solide, aber seine eigentlich größere Erfahrung hat man ihm jetzt nicht so angemerkt. Wie ein erfahrener Spieler der ein junges Team mitführt, wirkt er nicht. Note: 3-

Friedrich Lotze:
Die Überraschung für mich. Nach seinen Leistung im letzten Jahr in der NBBL hatte ich von ihm absolut nichts erwartet. Aber seit dem Wedel Spiel habe ich dann doch von ihm einiges „bekommen“. Im Rahmen seiner Möglichkeit war er sehr gut. Defensiv ausreichend (Größe hilft in der ProB schon alleine) und offensiv sogar ein Faktor. Wenn man ihn in Position bringt, dann macht er die Punkte auch. Note: 3+

Andreas Seiferth:
Ganz klar der Star des Teams. Sein Foulmanagement passt und seine Leistung auch. In Leipzig hatte er einen gebrauchten Tag (vielleicht auch weil der Gegner keinen Gegner für ihn hatte?), aber ansonsten gut bis sehr gut. Bei den Rebounds aktiv und Offensiv war vom Dunking bis zum Mitteldistanzwurf (nahe Dreierlinie) alles vorhanden. Ich denke er ist nicht nur der „Star“ des Teams, sondern wird auch zum Führer. Soweit man das als Center sein kann… Wegen Leipzig „nur“ Note: 2+

Friedrich Lennartz:
Herausragendes Spiel in Wedel. Dort wurde er gebraucht und hat abgeliefert. Beim Rest war er reiner Rollenspieler. Macht wenig, aber auch wenig falsch. Note: 3

Grundsätzlich sehe ich das Team als Team noch stärker als rein individuell von den Noten her. Der Unterschied hat dann wohl den Namen Alan Ibrahimagic. *lob*

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