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hier schreibt ein einfacher Berliner Basketball-Fan

Nach Maui wurde es kälter für Giffey

UCONN Huskies Logo

via flickr.com von gtalan

So schön es war beim Maui Invitational , aber es ging halt auch wieder zurück nach Connecticut und dort ist es halt (auch) frostiger im Dezember, besonders im Vergleich zu Hawaii. So ähnlich lief auch die Saison nach Maui für Giffey. Die Gegner nach Maui waren jetzt keinen großen Brocken und UConn gewann diese auch alle recht problemlos und kam im Nationalen Ranking bis auf Position 4 hoch. Allerdings verlor Niels in dieser Phase seinen Platz in der Starting 5. Ein Hauptgrund dafür dürfte sein, dass anders als in Maui, Roscoe Smith von der Vier auf die Drei gerutscht ist. Dadurch gibt es noch mehr Konkurrenz und das obwohl es schon vorher genügend davon auf den Positionen SG/SF gab.

Ich habe die Spiele gegen Coppin State und Pittsburgh per ESPN gesehen. Coppin State war ziemlich „undersized“ und so hatte da UConn eine große Reboundüberlegenheit. Giffey spielte hauptsächlich auf der Drei, aber wurde glaube ich auch einmal kurz auf die 4 gestellt. Allerdings war der Gegner auch eher ein SF in anderen Teams. Defensiv war es solide von Giffey. Individuell konnte er seine Spieler halten, bei der Team Defense hatte er vielleicht ein oder zwei Schwächen. Aber ich denke mehr limitierte seine Spielzeit die Offense. Dort hatte er im Spiel zwei schnelle Abschlüsse die nicht gefallen sind und das gefiel dem Coach scheinbar gar nicht. Danach ging er auf die Bank und wurde nicht mehr gesichtet. 😉 Das Spiel gewann UConn mit 76-64.

Das Spiel gegen Pittsburgh war dann das erste Spiel gegen einen Gegner aus der eigenen schweren Conference. Es war ein Spiel zwischen der Nummer 4 im Land und der Nummer 6. Wobei Pittsburgh scheinbar zu Hause eine uneinnehmbare Festung ist. Dort gewinnen sie wohl nahezu alles. Hier ein „Geschmack“ von der Stimmung vor dem Spiel.

Wenn ich an Pittsburgh denke, dann denke ich immer zuerst an die Pittsburgh Steelers (NFL). Und im College Basketball scheinen sie auch ein ähnliches Image zu besitzen. Hartem und Physischen Spiel scheinen sie auch nicht völlig abgeneigt zu sein. 😀

Das Spiel verlor UConn mit 78-63. Pittsburgh war für mich in allen belangen überlegen. Vor allem die Offense konnte UConn eigentlich nie halten. Dort hatte ich das Gefühl, das Pittsburgh eigentlich immer Punkten kann, wenn es nötig ist. Offensiv war es bei UConn nur Kemba Walker. Er nahm fast 50% aller Würfe.

Giffey erwischte einen Tag zum vergessen. Wobei hoffentlich auch sein Coach vergessen kann. 😉 Einmal wurde Offensive sehr deutlich ein System für ihn gelaufen, was allerdings komplett in die Hose ging und darauf folgte ein Fastbreak, wo er sich scheinbar taktisch falsch Verhalten hat. Daraufhin rannte der Coach, nachdem er eine Auszeit nahm, nur noch mit roten Kopf in Richtung Giffey. Da gab es wohl einen größeren Einlauf für Niels. Dann kam er zum Ende der ersten Halbzeit nochmal und machte in den letzten Sekunden unter dem eigenen Korb einen Pass zum Gegner, der aber zum Glück den „Elfmeter“ aus zwei Metern nicht nutzt. Sonst hätte Giffey vielleicht nach Hause laufen müssen. So sauer sah jedenfalls der Coach danach aus 😉 In der zweiten Halbzeit fehlten dann die großen Böcke, aber er wirkte schon stark verunsichert.

Ich denke für Niels Giffey brechen harte kalte Zeiten an. Viele Fehler kann er sich derzeit auf dem Feld nicht erlauben. Coach Calhoun mag es scheinbar einen Spieler nach einem kleinen Fehler sofort auszuwechseln. Außer  dem Star im Team Kemba Walker, kann es da fast jeden treffen. Das macht es für Niels nicht einfacher aus der vielleicht vorhandenen Verunsicherung rauszubekommen, allerdings gibt ihm das bisher auch in jedem Spiel seine Chance. Ich hoffe das bleibt so. Ich denke Roscoe Smith hat beim Coach ein kleines Steinchen im Brett als SF, aber mit besseren Leistungen als zuletzt, kann Giffey die restliche Konkurrenz im eigenen Team schon „ausstechen“. Übermächtig ist die nicht.

Und dann gibt es noch Enosch Wolf bei UConn. Der Ex Göttinger Center ist bisher nur Kurzarbeiter, teilweise sehr kurz. Das kann auch mal nur für einen Angriff sein. Aber die Konkurrenz auf seiner Position ist nicht so gigantisch. Da könnte es für ihn schon noch deutlich mehr Spielzeit geben, wenn er die „Systeme“ etwas mehr kennt. Die Fans sind ihm gegenüber zumindest wohlwollend eingestellt. Auf der Center Position gab es scheinbar häufiger richtige Fehlgriffe, so dass für die Fans fast jeder Center ein besserer Center ist, als die Vorgänger. 😉


PS
Jede Menge Stats zu Niels Giffey gibt es hier. Zahlen über Zahlen, so was gibt es nur in den USA oder bei www.in-the-game-org 😉

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