af4e Blog

hier schreibt ein einfacher Berliner Basketball-Fan

Short: XXXX2 gegen Dorsten

Diesmal war Dorsten zu Gast in der MSH und mit ihnen auch Trainer Torsten Schierenbeck. Eine kleine Legende im Berliner Raum und dies allein schon wegen seiner Ähnlichkeit zu Calli Calmund. Wobei man sich sorgen machen muss um sein Gehalt in Dorsten. Das scheint so wenig zu sein, dass es kaum für die Verpflegung reicht. Jedenfalls hat er schon einiges an Gewicht verloren im Vergleich zu seiner Zeit in Bernau. Aber ich schweife ab…

In der Halle sorgte auch „Block212 mit Freunden“ für gute Unterhaltung. Zumindest ich hatte einiges an Spaß. Der legendäre Block212 wütete so sehr, dass auch der Dorstener Terry Bryant viel Spaß hatte. Und der „Bamberger Bauer“ Deon McDuffie (der laut Internet in Augsburg geboren wurde :D) nahm den Wettkampf an und gewann ihn am Ende (leider) sogar . 😉 Aber allein sein Grinsen nach dem „and 1“ in Richtung Alba Block war das Eintrittsgeld wert. Aber ich schweife ab…

Und auch „Wischer Klaus“ kam zum Einsatz und zeigte vollen Einsatz. Aber ich Schweife ab…

Warum Schweife ich ab? Weil nahezu alles besser war als das Spiel von Alba2. Das war eher gar nix. Turnover am laufenden Fließband und eine Defensive die den Namen zeitweise eher nicht verdient hatte. Jemanden bei Alba zu loben oder besonders zu kritisieren wäre unverdient. Irgendwie war es dann doch eine Teamleistung.

Dorsten überzeugte mit guter und schneller Offensive. Besonders die Guards kamen doch sehr häufig an ihren Gegner vorbei und so konnten sie entweder ablegen oder selber verwerten. Aber auch wenn Alba sie mal ordentlich verteidigt hat, trafen sie ihre Würfe. Das war schon zeitweise beeindruckend, was sie alles getroffen haben. Eine wirklich gute Leistung von Dorsten, trainiert von Torsten. (was bin ich kreativ :D) Gerade der 93er McDuffie hatte heute einen Sahnetag. 5 von 7 Dreier, 5 Assists und das Duell gegen Block212 gewonnen. Mehr geht nicht eigentlich nicht.

Nach den Heimsiegen gegen die Mitkonkurrenten um die hinteren Plätze, droht jetzt vielleicht etwas Realität. Die beiden Niederlagen gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel (Vechta und Dorsten) waren deutlich und verdeutlichten auch die Schwächen in der Defensive. Daran muss Alba, mit Blick auf den März, arbeiten und arbeiten und arbeiten. Bei den möglichen Endspielen wird man vielleicht nicht immer 80 Punkte oder mehr schaffen und dann muss man trotzdem gewinnen.

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3 Antworten zu “Short: XXXX2 gegen Dorsten

  1. der_dieb 13. November 2011 um 13:04

    Basketballerisch wüsste ich bei ALBA 2 auch niemanden herauszustellen. Teampsychologisch ist Joey Ney gestern herausgestochen – leider negativ. Sobald irgendwas nicht funktioniert hat gingen die Schultern runter, ein paar nörgelnde Worte, stehen bleiben und beleidigtes Leberwurstgesicht dazu. Sollte wohl jeder mitbekommen, dass es ihm keinen Spaß gemacht hat. Zu „jeder“ gehören aber auch Mitspieler und er selbst und da hats am besten eingeschlagen. Ein Führungsspieler sagt seinen Mitspielern nicht, dass sie was falsch machen, er sagt ihnen was sie falsch machen und dass (wie) sie es das nächste mal richtig machen. Runterziehen sollte ein Leader nur die Jungs im anderen Trikot.

    Ansonsten fand ich auffällig, dass die Läufe mit denen Dorsten uns den Zahn gezogen hat immer extrem wenig Zeit gebraucht haben. So ein 8:0 Lauf hat nur eine gefühlte Minute gedauert. Außerhalb dieser Läufe hatte ich den Eindruck von 2 Teams auf Augenhöhe.

    • af4e 13. November 2011 um 13:35

      Ich persönlich habe da eher selten zwei Teams auf Augenhöhe gesehen. Mir hat die Fantasie gefehlt, wie Alba2 die Dorstener wirklich konstant stoppen wollte. Eher hatte ich das Gefühl, dass die Sache auch unschöner hätte werden können, wenn Dorsten gewollt hätte. Auch wenn Dorsten selbst nicht das Nonplusultra in Sachen Defensive ist.

      Zu Ney kann ich schwer etwas anderes feststellen. Sagen wir es mal so, auch da hat er noch viel Entwicklungsarbeit vor sich. 😉 Grundsätzlich vermisse ich in solchen Spieler aber eher vermeintliche Leader wie Grauel. Gerade von den wenigen Spielern mit wirklicher Erfahrung, würde ich mir mehr Führung wünschen.

  2. diodiodiodio 4. Dezember 2011 um 14:04

    Ach ja, der „Bamberger Bauer“ McDuffie hat es wie so oft zuvor wieder mal keine komplette Saison bei einem Verein ausgehalten. Gestern hat er Dorsten mehr oder weniger in einer Nacht- und Nebelaktion verlassen. 100.000 Volt in den Armen, aber in der Birne brennt kein Licht!

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