af4e Blog

hier schreibt ein einfacher Berliner Basketball-Fan

Short: TusLi – Köln 99ers (JBBL)

Was für ein tolles Spiel! Unglaublich flüssiges Spiel auf einem hohen Niveau. Es gab kaum Fehler von den Spielern und die Chancen wurden konsequent genutzt. Dazu waren die Refs auch noch verdammt stark. Was will man mehr? Nichts, aber leider war so das JBBL Spiel zwischen TusLi und Köln nicht. 😦

Es begann recht solide. Die sechs Punkte Rückstand aus dem Hinspiel holte TusLi ganz schnell auf, aber Köln war ebenso schnell wieder dran und nach dem ersten Viertel stand es 14-14. Dann wurde TusLi wieder stärker und bei Köln fiel ein Center verletzt aus und das half Köln gar nicht. Für mich war Köln spätestens ab dem Zeitpunkt nicht mehr Mental dem Viertelfinale gewachsen. Viele Spieler die eingewechselt wurden, wirkten von der Körpersprache so, als ob sie nur sehr widerwillig auf das Feld gegangen sind. Im zweiten und dritten Viertel ging bei Köln offensiv fast nichts und bei Tusli etwas. Die freien Würfe von Außen haben sie getroffen. So wuchs der Vorsprung stetig an und es waren zeitweise 20 oder mehr Punkte Vorsprung.

Im letzten Viertel änderte sich das Bild. Köln machte noch mal richtig Druck und presste nicht nur, sondern fing auch an teilweise zu doppeln und aggressiv zwischen die Pässe zu springen. Und damit hatte TusLi Probleme. Die Bälle gingen auf einmal reihenweise flöten. Und Köln? Sie wurden verdammt viel gefoult und hatten unendlich viele Freiwürfe, aber sie trafen nichts. Teilweise wurden zwei Freiwürfe daneben geworfen, der Offensivrebound geholt und dann wurden sie wieder gefoult, wobei die folgenden zwei Freiwürfe wieder danebengegangen sind. Das Spiel wurde nicht nur zäh wie ein Kaugummi für mich, sondern auch so fade als hätte man ihn schon drei Stunden im Mund. Das Spiel wurde vorher schon von den Refs nicht gerade mit einer großzügigen Linie geleitet, aber spätestens jetzt wurde es richtig schlimm. Am Ende hatte TusLi 40 Freiwurfversuche bei 23 Treffern und Köln hatte 39 Versuche bei nur 15 Treffern (39%).

Köln kam trotz der katastrophalen Freiwurfquote nochmal auf 11 ran, aber die Chancen auf das weiterkommen wurde an der Freiwurflinie liegen gelassen.

79 Freiwurfversuche,  52 Turnover und eine Nettospielzeit von über 2 Stunden lassen erahnen, was das für ein „Highlight“ war. Ich war froh als das Spiel endlich vorbei war. Und trotzdem ist TusLi jetzt beim Top4 in Hagen und immerhin ist wieder ein Berliner Klub dabei (letztes Jahr IBBA in der JBBL). Glückwunsch TusLi!
PS
Patrick Femerling war wegen „BASKETBALL AID“ vor Ort. Muki Mutapcic war bestimmt  wegen seinem Sohn vor Ort (der Ref war) und musste wie schon bei den vorletzten Berliner Meisertschaften lange auf ihn warten, weil das Spiel ewig ging. Zum Glück hatte er mit Jörg Lütcke einen netten Unterhaltungspartner.

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