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hier schreibt ein einfacher Berliner Basketball-Fan

Schlagwort-Archiv: Alba

JBBL Playoffs! Alba gegen Leverkusen

Playoffzeit in der JBBL! Das heißt Kampf, Schweiß und Turnover! Zumindest könnte man so das Spiel Alba-Leverkusen zusammenfassen. 😉

Der Weg zur Halle in der Schützenstraße war erst Mal gut abgeschirmt. Dieser Halbmarathon war sehr schön gelegen zwischen U-Bahn und Halle. Da muss sich dann halt so ein graziler, eleganter Körper wie meiner durchschlängeln. Okay für die Läufer sah es vielleicht eher wie Nashorn in einer Herde Zebras aus, aber naja…
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Short: JBBL – Alba gegen Rendsburg

Also die JBBL bleibt der „place to be“ in dieser Saison im Jugendbasketball in Berlin. Heute gab es für Alba einen 1 Punkt Sieg nach Verlängerung gegen Rendsburg. Rendsburg? Ja, Rendsburg…

So ein JBBL Spiel hat sicherlich auch immer wieder unglaubliche längen im Spiel, wo wirklich verdammt viel schief läuft. Aber dafür kann man da wirklich sehr schön immer wieder das „up und down“ jedes einzelnen Spielers miterleben. Man sieht in dem Alter nahezu jedem Spieler noch die einzelnen Gedanken nach jeder Aktion an.

Und diese paar Gedanken bei Rendsburg zu viel, haben vielleicht dann auch das Spiel entschieden. Es gab bei ihnen so drei oder vier Aktionen, wo ein Spieler einfach vier oder fünf Sekunden sich über eine Aktion geärgert hat und nicht mehr verteidigt hat. Diese Situationen nutzte Alba konsequent aus und machte einfache Punkte. Und bei so einem Krimi am Ende waren es vielleicht dann diese einfacheren Punkte.
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Wenn Lappen auf dem Feld sind und es gar nicht gewischt werden muss

Was ist ein Lappen? Wikipedia u.a. gibt folgende Möglichkeiten.

  1. Es kann ein Reinigungstuch sein
  2. Ein Volk in Nordeuropa
  3. Oder gar ein Grundherrengeschlecht (Wer hätte es gewußt?)

Seit gestern könnten es aber auch RSV/IBBA JBBL Basketballspieler sein. Zumindest ihr Coach rief einmal zu einem Spieler, „Du spielst wie ein Lappen!“. Damit war sehr wahrscheinlich die fehlende Körperspannung und die gesamte Körpersprache gemeint. Und das war bei einigen IBBA Spielern der Fall und für mich der Hauptgrund für den klaren Sieg von Alba Berlin gegen den bis dahin ungeschlagenen Spitzenreiter.

Die Ausstrahlung eines Lappen war nicht nur bei einem oder zwei, sondern eher bei drei oder vier Spielern der Fall. Blocks wurden eher locker gestellt, beim Rebound wollte man nicht so wirklich hart ausboxen und die Pässe wurden teilweise extrem lässig gespielt. Selbst wenn man noch etwas dünn ist, kann man körperlich mehr dagegen halten. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, harte Muskeln sind sicherlich schön, aber spitze Knochen sind auch nicht zu verachten. 😉 Aber auch diese muss man einsetzten wollen.

Faszinierend fand ich folgendes, ein Spieler spielt ein Pass verdammt locker unter dem Korb, der wird abgefangen wurde und zu schnellen zwei Punkten von Alba verwertet. Danach gibt es eine Auszeit mit Standpauke für den Spieler. Dann braucht es schon verdammt viel Mut, in dem folgenden Angriff, bei gleichem System, den Pass nochmal genauso schlecht zu spielen. Aber zumindest dieser Mut wurde vom Spieler aufgebracht. 😉

Das Spiel selbst in Kürze. Alba kam schwach ins Spiel und lag leicht zurück. IBBA spielte brauchbar und wurde dann schwächer. Im zweiten Viertel machte IBBA  immer mehr Fehler, die Alba zu schnellen Fastbreaks nutze und auf 9 Punkte weg kam. Dann fing sich IBBA etwas, spielte ruhiger, und kam wieder ran. Zur Halbzeit führte Alba mit einem Punkt. Ohne die Fastbreaks hätte das auch „recht locker“ -10 für Alba sein können. Wirklich gut lief es bei Alba, besonders offensiv, nicht. Außer Fastbreaks und Tim Schneider war da noch nicht so viel los.

Zu Beginn des dritten Viertels startet Alba gut und bekam jetzt so viel Selbstvertrauen, dass es auch offensiv besser wurde. Ganz schnell lag Alba 10 bis 12 Punkte vorn. IBBA versuchte dagegen zu halten und hatte zumindest bis Anfang des vierten Viertels den Rückstand halten können. Aber spätestens acht Minuten vor Schluß brachen bei IBBA alle Dämme. Erst hatten die „Sternchen“ (Stars in der JBBL :D) aufgegeben, dann setzte der Coach komplett auf die Bankspieler zum Beenden des Spiels und die Bankspieler hatten auf dem Feld auch nicht mehr so richtig Lust. Und weil sich Alba in einen wahren Rausch spielte (Blocks, Fastbreak Dreier, Steals), wurde es dann mit 65-94 für Alba noch sehr deutlich. Wenn ein Coach dem anderen schon zwei Minuten vor Ende gratuliert, sagt das schon einiges aus…

Für Alba war es ein weiteres gutes Spiel und sie konnten anknüpfen an den guten Jahresauftakt beim eigenen Turnier. Zumindest mit dem Selbstvertrauen und der Leistung aus Halbzeit 2 muss man sie in den Playoffs erst mal schlagen. Grundsätzlich lebt das Spiel von Alba einfach von der Stärke als ganzes Team. Nahezu jeder Spieler kann ersetzt werden und so kann man den Druck halt 40 Minuten aufrecht erhalten. Offensiv sind sie unter dem Korb stark (Tim Schneider, Moritz Wagner und Filip Stanic) und leben sonst stark von den Fastbreaks, sprich der Defensive. Wenn man Alba die Fastbreaks wegnimmt, sind sie aber auch nicht unschlagbar… Trotzdem entwickelt sich Alba seit Saisonbeginn recht konstant weiter und ist für mich durchaus eine Überraschung. ICH hätte ihnen das zu Saisonbeginn so nicht zugetraut.

Und für IBBA ist das sicher kein Spiel zum vergessen. Man kann nur hoffen, dass die Spieler die richtigen Lehren drausziehen. Als Lappen auf dem Feld, wird man sie nur zum aufwischen benutzen können. Als Team mit Stärke  (soll ich etwas von „Mr.Proper“ schreiben? :D) und Ausstrahlung ist auch für sie einiges möglich.

Individuell war Tim Schneider bei Alba stark. Daniel Mixich zeigte, dass auch er mal richtig beschissene Tage hat und die Kontrolle über Ball und System verlieren kann. Und schon allein der Mitteldistanzwurf von Ferdinand Zylka aus dem Dribbling über Rechts, hat die insgesamt ca 2,5 Stunden Fahrzeit lohnend gemacht.

PS
In die Hauptrunde wird IBBA vermutlich drei Siege mitnehmen, Alba zwei Siege und TusLi oder der DBV einen Sieg.

Zweimal Alba gegen Brandenburg!

Die letzten zwei Wochenenden habe ich dieses hier dem Basketball vorgezogen. Wandern, schwitzen, genießen! Ich bereue nichts!

Aber jetzt geht es endlich wieder in Basketball Hallen! Und an diesem Wochenende gibt es sogar gleich zwei Berlin-Brandenburg-Derbys die richtig viel Spannung versprechen und besonders in der JBBL auch Klasse.

RLN Bernau – Alba

Das erste Derby findet am Samstag um 19.00 Uhr in Bernau statt (Heinersdorfer Str.). Eines der wenigen Spiele wo ich überhaupt ein paar Spieler vom Gegner kenne. Mit Friedrich Lotze und Jonas Schmidt gibt es ehemalige kleine Albatrosse, mit Nico Kaml gibt es ein junges 18 jähriges gutes Talent und mit Marcus Dathe einen „alten Bernauer“. Grundsätzlich scheint Bernau ein vollkommen neues Bernau zu sein. Das Bernau der alten Recken, die im Zweifel jeden (auch unschönen)Trick kennen, aber dafür nicht wirklich Basketball spielen können, ist vorbei. So jung war Bernau in den letzten 5 Jahren nicht (und vielleicht noch nie) . In der RLN könnte Bernau durchaus zu den jüngeren Teams zählen (ungeprüft). Ich bin gespannt auf dieses neue Bernau. Es kann nur besser werden als das Bernau der letzten 2 oder 3 Jahre, für mich als nicht Bernauer Zuschauer…
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Short: JBBL Playoff Alba – Paderborn

Positives:
1. Eine „gern anzusehende“ Schiedsrichterin
2. Alba kämpft sich immer wieder rein ins Spiel.
3. Die Freiwurfquote bei Alba passt. (gefühlt um die 70%, Stats fehlen noch)
4. Es fehlte der typische Paderborn Spieler (breit wie hoch)
5. Hatte ich die Schiedsrichterin erwähnt?
6. Das letzte Play bei 0,3 Sekunden noch zu spielen wurde von Alba verwandelt.

Negatives:
1. Zawdazki trifft außer Freiwürfen nichts.
2. Man sorgt durch viele dumme Fehler, dass man immer wieder kämpfen muss um im Spiel zu bleiben.
3. Der zweite Schiedsrichter war ein Mann!
4. Es nervte etwas, dass Konsti neben den eigenen Spielern auch die Refs „trainieren“ wollte. Die Refs hatte vielleicht keine 100% Regelkonforme Linie (viel lauf gelassen), aber es war eine Linie zu erkennen. 2 Hände am Mann wurden halt nicht gepfiffen.
5. Das die Refs die klaren guten taktischen Fouls zum stoppen des Fastbreaks von Paderborn ignoriert haben, störte mich schon. Ich sehe selten dieses taktische Mittel auf dieser Ebene und es hätte belohnt gehört.
6. Alba trifft einfach keine Würfe aus über 3 Metern!
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